Dienstag, 5. Mai 2009

Serie: Raumschiff Enterprise remastered

Es ist schon über 40 Jahre her, dass die U.S.S. Enterprise zum ersten Mal über die Fernsehschirme flog und Captain Kirk, Mr. Spock und Co. Abenteuer im Weltraum zu bestehen hatten. Doch der Mythos lebt noch immer – gerade aktuell kommt der elfte "Star Trek"-Film in die Kinos. Es handelt sich um ein so genanntes Re-Boot, da nach dem zehnten Streifen das Aus der Reihe drohte und sie jetzt sozusagen neu gestartet wird. Der neue Film wird von den Kritikern in höchsten Tönen gelobt und ein zwölfter Teil soll auch schon in Planung sein, sodass ein Ende von "Star Trek" zum Glück nicht absehbar ist.

"Star Trek XI – Die Zukunft hat begonnen" setzt vor der Ursprungsserie an, mit der der Siegeszug begann. Die Serie zeichnet sich durch ihre Andersartigkeit im Vergleich zu weiteren Science-Fiction-Reihen aus. Da wäre zum Beispiel die Besatzung, die aus Amerikanern (Cpt. Kirk, Doc McCoy), einem Asiaten (Hikaru Sulu) einer Afrikanerin (bzw. Afroamerikanerin, Uhura), einem Schotten (Scottie) sowie einem Russen (Pavel Chekow) besteht. Zu Zeiten des Kalten Kriegs und der Rassenproblematik in den USA war dies sehr ungewöhnlich. Natürlich gehörte a
uch Mr. Spock der Enterprise-Crew an, wodurch sich "Raumschiff Enterprise" auch von anderen Serien abhob, denn schließlich ist er ein Halb-Vulkanier, also ein Außerirdischer. In anderen Serien wurde meist gegen Außerirdische gekämpft, doch hier gab es viele Verbündete aus verschiedensten Lagern.

Ganz ohne Gegner kam "Raumschiff Enterprise" natürlich auch nicht aus: Romulaner waren genau so mit der Föderation verfeindet wie Klingonen. Begegnungen mit ihnen hatten meist den Einsatz von Phasern und Photonen-Torpedos zur Folge. A propos Technik: Natürlich war auch das Beamen eine Spezialität der Serie.

Nun gibt es die ersten Folgen der über 40 Jahre alten Serie als remasterte Version auf Blu-ray und DVD. Als Freund der Serie musste ich da zugreifen und habe es nicht bereut. Das restaurierte Bild ist echt ne Wucht und die neuen Effekte (hinzugefügter Sternenregen, neue Raumschiffe, die durchs Bild fliegen etc.) geben "Raumschiff Enterprise" eine neue visuelle Qualität. Die Episoden sind in der Reihenfolge vorzufinden, die sie auch bei der Ausstrahlung hatten. Damit unterscheiden sie sich etwas von der Ursprungsreihenfolge, was aber nur an Details festzumachen ist. In mir ist wieder der kleine Trekkie erwacht, der sich auch die bald folgenden remasterten Staffeln von "Raumschiff Enterprise" zulegen wird. Beam mich in den Elektrohandel, Scottie!

Donnerstag, 9. April 2009

Scrubs - Update

Vor einiger Zeit hatte ich ein paar Worte zu "Scrubs" geschrieben und dabei zum Ausdruck gebracht, dass ich die Absetzung der Serie schade finde. Tja, ich war falsch informiert. Es gibt schon längst eine achte Staffel und die Info gab es schon 2008… So ein Mist, ich hatte irgendwelche alten Meldungen im Kopf. Das Ende von "Scrubs" war wirklich mal Thema, aber die Serie ist von einem amerikanischen Sender zum anderen gewechselt.
Ich habe jetzt noch mal nach Meldungen zur 9. Staffel gesucht. Da ist wohl wirklich noch nicht klar, ob es sie geben wird oder nicht. Wenn es eine geben sollte, dann wären viele der lieb gewonnenen Charaktere nicht mehr oder nur mit Gastauftritten dabei.
Es gibt ein paar so genannte Webisoden (kurze Episoden im Web), bei denen neue Hauptdarsteller vorgestellt werden. Ist die erste Folge noch nicht ganz so toll, werden die folgenden besser. Aber ein Sacred Heart ohne oder nur selten mit J.D. und Dr. Cox...?!


http://www.youtube.com/watch?v=7euub8HKOcQ


Wenn ich schon wieder nicht up to date bin, bitte kommentieren. :-)

Mittwoch, 11. Februar 2009

Serie: Diagnose: Mord


Etliche Arzt- und Krankenhausserien haben es auf die Fernsehschirme geschafft. Viele sind an mir vorbei gegangen, konnten mich einfach nicht fesseln. Liegt aber oft auch daran, dass ich nicht der anvisierte Zuschauer bin. "Grey’s Anatomy", "Dr. Quinn" oder das "Alphateam" - eher etwas für meine Frau als für mich. Der Klassiker "Trapper John, M.D." konnte mich schon eher zum Einschalten bewegen, oder die in einem anderen Eintrag erwähnten Anfänger von "Scrubs".

Was ich auch immer gern gesehen habe, ist die Serie "Diagnose: Mord". Genau wie bei "Perry Mason" gibt es jetzt auch hier die ersten Folgen auf DVD. Meine Frau hält mich langsam für verrückt, dass ich andauernd neue DVD-Boxen anschleppe und dann auch noch vorm Rechner sitze und darüber schreibe, aber was macht man nicht alles aus Leidenschaft...! (Ich hoffe meine Frau bemerkt trotz der Filme und Serien meine Leidenschaft für sie.) Aber zurück zu "Diagnose: Mord". Bis ich mir die DVDs anschaue, werden noch ein paar Tage ins Land streichen, da Perry Vorrang hat, aber ich erinnere mich noch an die Ausstrahlungen auf ProSieben und später auf Kabel 1. Dick van Dyke alias Dr. Mark Sloan kümmerte sich einerseits glänzend um seine Patienten, andererseits steckte er seine Spürnase in Kriminalfälle und legte auch immer den passenden Humor an den Tag. Sein Sohn Steve, der auch im wahren Leben sein Sprössling ist, war wiederum Polizist und nicht immer begeistert, dass sein Vater sich tatkräftig eingemischt hat. Es gab Reibereien, aber letztlich wurden alle Fälle gelöst. Dr. Sloan konnte dabei auf die Unterstützung seiner Kollegen bauen, zum Beispiel aus der Pathologie. Sehr praktisch.


"Diagnose: Mord" hat mir früher viel Spaß gemacht und auch wenn meine Frau bezogen auf meine Serienleidenschaft gern den Kopf schüttelt – sie mag Dr. Sloan auch. Somit hoffe ich auf nette Familienabende – mit meiner und der von Dick van Dyke (es spielen auch seine Tochter und einige Enkel mit).

Freitag, 6. Februar 2009

Serie: Perry Mason


Wusstet ihr, dass die Fernsehserie "Perry Mason" schon über 50 Jahre alt ist? Gut, das kann man sich denken, wenn man die ersten Folgen (und das Bild links) in schwarz/weiß sieht. Aber die Geschichte des fiktiven Anwalts selbst reicht noch weiter zurück. Denn Autor Erle Stanley Gardner erweckte Mason schon 1933 in einer Novelle zum Leben. Darauf folgten sechs Kinofilme sowie eine Radio-Soap. Letztere gab es im Radiosender CBS zu hören und war eher eine Seifenoper denn eine Krimiserie. Zwischen 1944 und 1955 lief die Soap, bis dann die Idee für eine TV-Serie aufkam und die Radio-Sendung umbenannt wurde, damit es zu keiner Konkurrenzsituation kommen konnte. 1957 erblickte dann der Perry Mason das Licht der Welt, so wie wir ihn kennen. Taff, smart und charmant kam Raymond Burr daher, der den Serienanwalt verkörperte. Assistiert haben ihn Della Street (Barbara Hale) sowie der Detektiv Paul Drake (William Hopper). Das Trio war bis 1966 erfolgreich, löste seine Fälle in 271 Folgen.

1973 wurde die Serie wiederbelebt, allerdings ohne den erhofften Erfolg. Das dürfte auch daran gelegen haben, dass nicht mehr Raymond Burr den beliebten Anwalt spielte, sondern Monte Markham. Nach nur einer Staffel war schon wieder Schluss. Raymond Burr, auch in der Serie "Der Chef" sehr erfolgreich, kam 1985 als Perry Mason zurück. Diesmal stand er in Spielfilmlänge für das Gute ein, verteidigte die unschuldig Angeklagten vor Gericht. Barbara Hale war wieder als Della Street an seiner Seite. 30 Filme wurden bis 1993 gedreht. Im Herbst verstarb Raymond Burr.

Die aktuelle Veröffentlichung der ersten Folgen auf DVD hat mich dazu bewogen, im Netz zu recherchieren und diesen Text zu verfassen. Denn Perry Mason hat es aus meiner Sicht eine Würdigung verdient.

Mittwoch, 4. Februar 2009

Serie: MacGyver


MacGyver. Wenn ich an den Typen mit dem bösesten Vokuhila der Fernsehgeschichte denke (Flausen wie „Manta, Manta“ ausgeschlossen), huscht mir direkt ein Grinsen über die Lippen. Nicht weil ich mir ausmale, wie hoch die Geldstrafe für ein solches Mode-Fauxpas zu heutiger Zeit wäre (nagut, zugegeben vielleicht auch das), sondern weil die ersten Assoziationen, die mir durch den Kopf schießen, Kugelschreiber und Büroklammern sind… und wenn das nicht absurd klingt, scheine ich mittlerweile wirklich alt zu sein.

Der Mann bringt es fertig, mit diesen paar Utensilien aus dem Alltag funktionierende Bomben, Schleudersitze und Heißluftballons zu bauen. Meine Frau sagt, genau deswegen wäre die Serie unertragbar unglaubwürdig und kindisch. Aber woher meint sie das so genau zu wissen? Wie viel Zeit haben meine Kumpels und ich früher für MacGyver vor der Mattscheibe verbracht und ihm dabei mit offenem Mund und kritischem Blick auf die Finger gesehen? Ich kann es nicht genau sagen, aber wahrscheinlich war es nah an „unendlich viel“, weshalb wir ganz genau wissen: MACGYVER KANN DAS WIRKLICH!

Aber wie lange habe ich MacGyver nicht mehr im Fernsehen gesehen? Läuft das überhaupt noch irgendwie, irgendwo? Wenn dann wahrscheinlich auf irgendeinem exotischem Sender oder zu unmenschlichen Zeit, wie nachts, genau zwischen meinen Träumen von Zucker und Anis oder mittags genau zwischen Vera am Mittag und Barbara Walfisch… ’tschuldigung - Salesch. Jedenfalls sprang mir MacGyver auf Amazon entgegen, als ich gerade die DVD-Komplettbox vom A-Team bestellt habe. Dass es den auch auf DVD gibt, war mir gar nicht bewusst. Fakt ist, dass ich da beim besten Willen nicht drum herum komme. Wahrscheinlich hätte ich mir Staffel 1 und 2 sogar gekauft, hätten sie jeweils 60€ gekostet. In diesem Fall Glück für mich: Das haben sie nicht! Wie nicht anders zu erwarten war, habe ich beide Staffeln schon durchgesehen und will die dritte – jetzt! Die gute Nachricht: Die Box wird am 5. März veröffentlicht. Die schlechte Nachricht: Das ist NICHT jetzt, verdammt!

In diesem Sinne verschönere ich mir die Wartezeit bis dahin mit dem Schreiben dieses Beitrags und der A-Team Box, die mit der Laufzeit von über 4000 Minuten zum Überbrücken bis März wohl mehr als geeignet ist.